Zweite Arbeitswoche

Im Eiltempo ist nun auch schon die zweite effektive Arbeitswoche für die kleine Fellnase zu Ende.
Takeshi hat sich schon sehr gut an die Abläufe, den Trubel, die wechselnde Menschenschaar und die unterschiedlichen Räumlichkeiten gewöhnt.


Am Morgen früh kann er es kaum erwarten, vom Parkplatz zum Schulgebäude, ins Büro und direkt zu seinem Schlafplatz zu rennen. Dort gibt es nämlich erstmal Futter, gemeinsames und selbständiges Spielen und im Anschluss noch einen kleinen Spaziergang.


Danach geht es schon zur ersten Klasse. Takeshi hat gelernt, schön ruhig und wohl erzogen neben mir zu sitzen oder zu liegen, während ich die Kinder begrüsse.
Sobald ich mich dann meiner heilpädagogischen Arbeit widme, sucht er seinen Schlafplatz oder ein bequemes Bein zum Anlehnen aus und döst friedlich vor sich hin. Bei den älteren Schülerinnen und Schüler darf er auch oft schon ganz alleine entscheiden, bei wem er sich gerade am wohlsten fühlt.
Und die Kinder sind so dankbar und glücklich, wenn er sich zu ihnen gesellt und sie ihn streicheln dürfen. So sind Sätze wie "Du bist mein neuer bester Freund", "Du bist so ein toller Hund. Darf ich dich nach Hause nehmen?" oder "Er ist so lieb. Darf er nicht immer bei uns in der Klasse sein?" an der Tagesordnung.
Er gibt auch Anlass zu manchem herzhaften Lachanfall, wenn er beispielsweise plötzlich im Tiefschlaf zu rennen und bellen beginnt.



Und auch während Besprechungen kann er sich ganz locker an die Wand anlehnen, eine ungemütlich aussehende Haltung einnehmen und schlafen.


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